Gibson Firebird
Dez 16, 2011 E-Gitarren
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Gibson Firebird | cc by Freebird_71 / flickr
Die Gibson Firebird ist eine E-Gitarre des amerikanischen Gitarrenherstellers Gibson Guitar Corporation. Der seit 1903 etablierte Hersteller von akustischen Gitarren und anderen Zupfinstrumenten reagierte mit der Markteinführung der Gibson Firebird auf den Konkurrenzdruck durch Fender Musical Instruments, die mit der Entwicklung von E-Gitarren mit Massivholzkorpus eine starke Position im Gitarrenmarkt eingenommen haben.
Um sich gegen den Hauptkonkurrenten Fender durchsetzen zu können, wurde zunächst 1953 die erste E-Gitarre, Les Paul, entwickelt und auf den Markt geführt, konnte aber die Umsatzerwartungen nicht erfüllen. Eine weitere Reihe E-Gitarren, ‘Modernistic’, scheiterte ebenfalls, diese Gitarren waren ihrer Zeit einfach zu weit voraus.
So wurde im Jahre 1963 ein weiterer Versuch durchgeführt, auf dem E-Gitarrenmarkt Fuß zu fassen. Geschäftsführer Ted McCarty engagierte den Detroiter Automobildesigner Ray Dietrich, ein neues Gitarrenmodell zu entwerfen, die Gibson Firebird. Das Design basierte auf dem der Gibson Explorer, welches durch sein ‘seitenverkehrtes’ Design bestach. Dietrich optimierte dieses, rundete die Kanten ab, verlieh der Gibson Firebird ein ansprechendes Äußeres.
Bei der Markteinführung vermarktete man die Gibson Firebird als ‘Jazzgitarre’, da man hoffte, die als aufgeschlossen geltenden Jazzmusiker würden eine unkonventionelle Gitarrenform vorziehen. Dennoch wurde die Produktion der ‘reverse’ Modelle bereits 1969 eingestellt und diese wichen dem ‘non-reverse’ Modell, werden aber seit 1990 wieder produziert. Die Gibson Firebird wird heute in fünf verschiedenen Varianten angeboten, mit variierender Ausstattung von Vibratos, Tonabnehmern und Brücken.
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