Gitarren Blog

Gibson LesPaul

Die US-amerikanische Firma “Gibson” stellt den Klassiker unter den Gitarren Gibson LesPaul seit dem Jahre 1952 her. Sie gilt als Gegenstück der Gitarren aus dem Hause Fender, der Fender Stratocaster und der Fender Telecaster (seit 1951 auf dem Markt).

Charakteristisch für diese Gitarre sind die Tonabnehmer die aus zwei Spulen bestehen, die sogenannten Humbucker, die der Gitarre den warmen Klang verleihen. Meist sind die Gitarren mit zwei Humbuckern bestückt. Die ersten Modelle bis zum Jahre 1957 wurden mit einer speziellen Variante der Singlecoils ausgestattet, der P90-Modelle. Diese sind klanglich zwischen Singlecoil und Humbucker einzuorden.

Um der Gibson Les Paul einen edlen, hochwertigen Glanz zu verleihen lakierte man die Tonabnehmer goldfarben. Was die E-Gitarre auch von den Modellen der Konkurrenten abhob, war die gewölbte Korpusdecke.
Eine große Anzahl von Modellen und Sondermodellen der Gibson Les Paul sind bis heute entstanden, einzuteilen sind sie in drei Hauptkategorien: dem Modell Standard, Custom und Studio.

Ein im Jahre 1963 entstandenes innovatives Modell, die Gibson Firebird, die als erste einen durchgehenden Hals und seitenverkehrte (“reverse”) ab dem Jahre 1965 seitenrichtige (“non-reverse”) angeleimte Korpusflügeln besaß, wurde erst in Wiederauflage in den 70er und 90er Jahren gut verkauft. Die Gibson Firebird wird hauptsächlich von Bluesrock- und Rockgitarristen bespielt. Musiker wie Eric Clapton, Johnny Winter und der verstorbene Gary Moore spielten und spielen die Gibson Firebird.

Dem vollen und warmen Klang ist es zu verdanken, dass die unzähligen Modelle der LesPaul von vielen bekannten und unbekannten Musikern in fast allen Stilrichtungen bespielt und geliebt werden.

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